Katastrophenschutz

Shownotes

In der vierten Episode von Stadtfrequenz geht es um das Thema Katastrophenschutz und Krisenvorsorge. Jacqueline Piest, Fachbereichsleiterin Stadtservice und in Hohen Neuendorf zuständig für den Aufbau der Katastrophenschutz-Leuchttürme, erklärt, was die Katastrophenschutz-Leuchttürme genau sind und gibt Tipps, wie sich Stadt und Bevölkerung bestmöglich auf eine Krise vorbereiten können.

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00:00:04:

00:00:17: Wir erinnern uns sicher alle an Anfang des Jahres, als der Südwesten Berlins einige Tage lang durch einen Strom aus Fall lahm gelegt wurde.

00:00:24: Unfälle, Extremwetter, Sabotage oder auch Cyberattacken können die Leitung für Strom-, Wasser-, Gas- oder Mobilfunk beschädigen und unseren Alltag plötzlich unterbrechen.

00:00:34: Das klingt vielleicht erst einmal harmlos, aber wenn der Strom über längere Zeit nicht mehr fließt heißt das dass auch Licht Kochplatten Medien Handys und das Internet nicht funktionieren.

00:00:43: Der Alltag wie wir ihn kennen funktioniert plötzlich nicht mehr.

00:00:47: Katastrophenschutz Vorsorge soll Sicherheit geben und dafür sensibilisieren sich auf einen Krisenfall vorzubereiten.

00:00:53: dadurch wird auch die kritische Infrastruktur wie zum Beispiel Energie- und Gesundheitsversorgung im Krisenfall entlastet.

00:00:59: In dieser Episode von Stadtfrequenz geht es um Krisenvorsorge und um die Katastrophenschutzleuchttürme.

00:01:04: Was tun, wenn es zum Beispiel einen längeren Stromausfall gibt?

00:01:07: Welche Vorräte sollte ich zu Hause haben, um einige Tage ohne Supermarkt auszukommen – wo kann ich mich im Falle eines Blackouts informieren, wenn meine eigentlich genutzten Informationsquellen nicht

00:01:17: funktionieren?!

00:01:18: Und wie gut sind wir in Honen neun auf den eigentlich auf einem Katastrofenfall vorbereitet!

00:01:22: Darüber spreche ich heute zunächst mit Jacqueline Piest, Fachbereichsleiterin Stadt-Service und in Honnendorf verantwortlich für den Aufbau der Katastrophenschutzleuchttürme.

00:01:31: Und später mit Vera Schula die als Veranstaltungsmanager an der Stadt das Krisenfest eine Informationsveranstaltung zum Thema Katastrofenschutz in der Stadt organisiert.

00:01:40: Herzlich willkommen!

00:01:43: Frau Piest, einmal abgesehen von kommunalen Gefahrenlagen.

00:01:46: eigentlich sind doch die Landkreise oder das Land Brandenburg Katastrophenschutzbehörde.

00:01:50: Welche Rolle spielt dabei die Kommune beziehungsweise die Stadtverwaltung?

00:01:53: Und wie gut ist Honen Neundorf auf diese Rolle vorbereitet?

00:01:57: Also ich zähle drei Rollen – Die Verwaltung vorbereiten, die Menschen der Stadt informieren und die Katastrophe Schutzleuchttürme.

00:02:04: Als allererstes gilt bei einer Katastrofe der Grundsatz dass jede Behörde für ihre eigene Handlungsfähigkeit selbst verantwortlich ist.

00:02:12: Das bedeutet, dass wir als Verwaltung oder Behörde dann in der Lage sein sollten weiterzuarbeiten und das natürlich angepasst an die jeweilige Situation.

00:02:21: Bei uns im Rathaus haben wir dafür einen Verwaltungsstab außergewöhnliche Ereignisse entwickelt.

00:02:26: Der Bürgermeister beruft ihn bei einer kommunalen Gefahrenlage oder Katastrophe ein Und natürlich sind wir alle in dieser Situation erreichbar auch in der Nacht und am Wochenende.

00:02:42: Das ist die gleiche Einsatzstruktur wie bei der Feuerwehr.

00:02:45: Damit sollte im Falle des Falles die Zusammenarbeit einfacher und schneller funktionieren.

00:02:50: Ich nehme mal als Beispiel meine Stabstelle, die S-IV Versorgung.

00:02:54: Hier ist der Job alle möglichen Dinge ran zu schaffen.

00:02:57: das können Baustoffe sein Absperrmaterial Fahrzeuge Heizgeräte Feldbetten oder was auch immer gebraucht wird.

00:03:05: Dabei helfen mir dann die Unterstützungskräfte.

00:03:07: Das sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die alle entsprechend ihrer Neigung und Fähigkeiten den S-Bereichen zugeteilt wurden.

00:03:15: Der Bauhof gehört zum Beispiel auch dazu – und Gott sei Dank, da kenne ich mich ja ein bisschen aus!

00:03:20: Und?

00:03:21: Die Aktivierung der Katastrophenschutzleuchttürme sollten Sie durch den Ankreis oder dem Bürgermeister ausgerufen werden ist dann auch meine Aufgabe.

00:03:29: Eine andere Stabstelle wiederum sorgt für die Personalaktivierung, die Erstellung von Schichtklehen.

00:03:37: In der Stabstelle Lage sind alle diejenigen drin, die sich in unserer Stadt am besten auskennen.

00:03:42: Sie müssen den Überblick behalten und Informationen sammeln.

00:03:45: Dazu sind auch große Karten aus Papier vorbereitet.

00:03:49: So verteilen sich alle Fachbereichsleitungen mit jeweils drei Vertretern auf die Stabstellen.

00:03:54: Also insgesamt sind wir da zusammen mit den Unterstützungskräften circa fünfzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung.

00:04:00: Zwanzig weitere sind in den Katastrophenschutz-Leuchtturm tätig.

00:04:05: Nächste Aufgabe oder Rolle ist auch mega wichtig, nämlich unsere Bevölkerung selbst und deren Resilienzfähigkeit zu stärken.

00:04:12: Resiliencefähigkeit?

00:04:13: Das hört man immer mal wieder.

00:04:15: aber was bedeutet das denn genau?

00:04:17: Das bedeutet im Grunde wie gut können Menschen mit einer Krise oder Katastrophe umgehen ohne dass alles zusammenbericht und wie schnell können sie danach wieder stabilisieren?

00:04:29: Genau mit dem Thema haben sich seit vielen Jahren verschiedene Behörden und Hochschulen beschäftigt.

00:04:33: Klar und deutlich kommt immer heraus, dass Krisen am ehesten bewältigt werden wenn die Bürgerinnen und Bürger eine aktive Rolle einnehmen und so die staatlichen Einsatzkräfte entlasten.

00:04:43: Das beginnt schon damit das wir alle wissen was im Ernstfall zu tun ist.

00:04:47: also zum Beispiel woher bekomme ich Informationen?

00:04:50: wie verhalte ich mich bei einem Stromausfall?

00:04:53: an wen kann ich mich wenden wenn der Notruf nicht erreichbar ist?

00:04:57: weiter geht das mit der Selbsthilfefähigkeit.

00:05:00: Die Menschen müssen sich in einer größeren Krise zumindestens für eine gewisse Zeit selbst versorgen können.

00:05:06: Warum?

00:05:07: Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz können bei einer großen Scharnslage nicht überall sein.

00:05:12: Man kann sich außerdem leicht vorstellen dass die Hilfsorganisationen bei größeren Katastrofen schnell überfordert seien werden.

00:05:19: Wenn die Bevölkerung dann in erlage ist sich selbst zu helfen wären eben diese Rettungskräfte entlastet.

00:05:25: Das macht Sinn.

00:05:27: Um dieses Bewusstsein zu etablieren, braucht es stetig Hinweise und Tipps an alle Bevölkerungsgruppen die auch ankommen.

00:05:34: Und das geht am besten auf kommunaler Ebene.

00:05:36: also wir als Verwaltung sind am dichtesten mit der Stadtgesellschaft und ihren verschiedenen Menschen verbunden.

00:05:41: Wir haben viele Möglichkeiten die Menschen zu erreichen.

00:05:45: Das kann auch Festen und Veranstaltungen sein regelmäßige Artikel in Nordbahn Nachrichten dem städtischen Mitteilungsblatt Beiträge in sozialen Medien Planspiele für Jugendliche oder einfach die Auslage von Infomaterial im Rathaus.

00:05:58: Da kommt sowieso mal jeder vorbei.

00:06:01: Resilienz bedeutet aber auch Zusammenhalt.

00:06:04: Während einer Krise ist eine Gemeinschaft deutlich widerstandsfähiger, wenn jemand sein Werkzeug- oder Wissen mit anderen teilt.

00:06:11: Wer Nachbarn aufeinander achten – ich also weiß wer in meiner näheren Umgebung eventuell auf Hilfe angewiesen ist… da kann ich dann mal klingeln und fragen ob alles in Ordnung ist!

00:06:20: Und dieses Bewusstsein wollen wir unbedingt fördern.

00:06:22: Hierzu rufen wir regelmäßig freiwillige Helferinnen und Helfer aus, damit eine Vernetzung untereinander und zur Verwaltung erfolgen kann.

00:06:30: Wenn Sie also anfangs fragen wie gut wir vorbereitet sind dann kann ich keine endgültige Antwort geben.

00:06:36: Wir haben schon viel durchdachten vorbereitet stecken aber natürlich noch mitten drin in den Vorbereitung.

00:06:42: Sie sprachen anfang von drei Rollen die die Stadt Honneuendorf als Kommune hat.

00:06:46: was ist denn die dritte Rolle?

00:06:47: Sind das dann die Katastrophenschutzleuchttürme?

00:06:50: Ja genau.

00:06:51: Die Idee dahinter ist, möglichst wohnortnahe Anlaufstellen zu schaffen.

00:06:55: dort vor Ort trifft sich dann Behörde mit Bevölkerung.

00:06:58: Für den Aufbau eines flächendeckenden Systems hat das Land Brandenburg finanzielle Mitte bereitgestellt

00:07:04: so

00:07:04: dass die Landkreise investieren konnten.

00:07:06: unser Landkreis hat wiederum den Kommunen die Herrichtung und den Betrieb übertragen.

00:07:12: Ich denke das war tatsächlich sinnvoll da wir uns in den Gebäuden und auf den Grundstücken am besten auskennen.

00:07:17: Aber auch für die Besetzung der Katschutzturme ist das praktisch, wenn sie gleich am Ort wohnt und im schlimmsten Fall hinlaufen kann.

00:07:25: Allerdings schwierig dabei ist dass die Katastrophenschutzleuchttürme zusätzlich zu unserem normalen Arbeitspensum aufgebaut werden.

00:07:32: Alle von uns sind freiwillig und mit Herz dabei!

00:07:35: Das fand ich wirklich wichtig denn im Ernstfall sollte es auf alle Verlassen sein.

00:07:41: Leider sind wir dadurch meiner Meinung nach etwas langsamem vorankommen.

00:07:45: Wo befinden sich die Katastrophenschutzleuchttürme im Hohen Neuendorfer Stadtgebiet?

00:07:49: Und was bieten diese denn konkret?

00:07:53: Ein Leuchtturm befindet sich im Sportpark Bergfelde und der andere auf dem Sportplatz in der Niederheide.

00:07:59: Vielleicht hat da eine oder andere dort die roten Notstrom-Aggregate schon gesehen, Die Gebäude wurden so umgerüstet dass sie vollständig Notstrom betrieben werden.

00:08:08: Im Ernstfall können die Arrigate mit wenigen Handgriffen an die Hauptverteilung sprich an Gebäuden und den ganzen Sportplatz angeschlossen werden.

00:08:16: Geht der Leuchtturm in Betrieb, werden die Räumlichkeiten erst mal umgebaut und die Freiwilligen informiert.

00:08:22: Sind die ersten vor Ort?

00:08:23: Werden die Materialien besorgt?

00:08:25: Ein klein Teil haben wir vorredigt den Rest können wir aus unseren Objekten holen zum Beispiel Den ersten Hilfekoffer aus der Schule oder dem PC mit Drucker aus dem Rathaus oder Die Mathe aus der Tonalle.

00:08:37: Vorgegebenes Ziel ist innerhalb von zwei Stunden betriebsbereit zu sein.

00:08:42: Das ist schon eine ordentliche Herausforderung, aber ich denke das müssen wir auch mal üben.

00:08:48: Sind die Katastrophenschutzleuchttürme in Betrieb genommen?

00:08:50: Haben sie überall zwei Hauptaufgaben bzw Grundaufgabe.

00:08:54: Sie dienen als Informationsquelle und noch viel wichtiger als Notrufstelle.

00:09:01: Wenn also kein Telefon mehr funktioniert kann ich dorthin um den Rettungsdienst zu rufen.

00:09:06: Nächste wichtige Aufgabe der Katschutztürme ist die Aktivierung und Organisation der Selbsthilfe.

00:09:11: Das hatte ich ja eben schon erzählt.

00:09:13: Also wir schaffen einen Treffpunkt für die Vernetzung von Hilfeleistenden und Hilfesuchenden.

00:09:19: Ein weiterer Bereich ist die Bereitstellung von erster Hilfe, also eine Art Grundversorgung für die Dinge, für die nicht unbedingt ein Arzt notwendig ist.

00:09:26: Hier sind wir wirklich auf Helfende aus der Bevölkerung angewiesen, die sich mit der Erstvorsorgung auskennen.

00:09:33: Also erste Hilfe und auch die Informationsstelle in den Leuchttomen sollen durch Ehrenamtliche besetzt werden.

00:09:40: Nur die Leitungs-Ebene und Technik sind durch Mitarbeiter in der Stadt besetzt.

00:09:45: Zur Beteiligung hatten wir an den letzten Nordbahn Nachrichten bereits aufgerufen, alle, die sich bis heute gemeldet haben, sind von mir für den neunzehnten September eingeladen.

00:09:55: dort informiere ich dann etwas umfänglicher.

00:09:57: aber auch alle diejenigen die sich jetzt vorstellen könnten in einer Krise aktiv zu unterstützen sind herzlich eingeladene vorbeizukommen.

00:10:04: entweder sie kommen für ein persönliches Gespräch zu uns einen Stand oder erstmal etwas Unverbindlicher in meinen Vortrag, der dann auf die Hilfe Leistungen eingeht.

00:10:13: Genau!

00:10:14: Denn am neunzehnten September findet auf dem Rathausplatz die Veranstaltung Krisenfest statt.

00:10:19: Was Sie sich darunter vorstellen können wird uns später Frau Schuler noch berichten.

00:10:23: Genau – auch nun wieder zurück zu den Leistungen der Katschutz-Türme.

00:10:27: Wir hatten die Informationen, die Notrufstelle, die erste Hilfe und den Treffpunkt der Selbsthilfe.

00:10:33: Weiter kann man dort mitgebrachte Babynahrung auffärmen, sowie Kleingeräte und Handys aufladen.

00:10:39: Dabei kann man sich in einem Bereich kurz mal hinsetzen und aufwärmen und bei heißem Tee oder Kaffee mit anderen ins Gespräch kommen.

00:10:47: Da leider nicht so viel Platz ist geht das leider nur kurz.

00:10:50: Und wichtig zu wissen an den Leuchttürmen werden keine Nahrungsmittel bevorratet und auch nur wenig Wasser.

00:10:56: dafür gibt es staatliche Ernährungsvorsorge.

00:10:59: Ich kann mir aber vorstellen, dass die Katastrophenschutzleuchtürme mögliche Verteilerpunkte sein könnten.

00:11:07: Die zwei hohen Neuendorfer-Katschutztürme sind also in der Niederheide und im Bergfeld jeweils am Sportplatz.

00:11:12: Wie ist es denn mit den Borgsdorferinnen und Borgstorfern?

00:11:15: Wo können sie im Katastrofenfall hingehen?

00:11:18: Die Katschutzleuchtümer sind ja wie gesagt keine Einrichtung der Stadt Honneuendorf sondern im ganzen Landkreis und sogar im ganzen Bundesgebiet verteilt.

00:11:26: Man kann immer den nächstgelegenen raus suchen.

00:11:29: Wenn man also auf der Karte vom Landkreis schaut, gibt es noch einen Katschutzleuchtturm in Birkenwerder an der Grundschule.

00:11:34: Die Entfernung dorthin beispielsweise vom Sportplatz Borksdorf beträgt zwei Komma vier Kilometer.

00:11:40: Statt spezifische Informationen und wohnortnahe Treffpunkte für Hilfeaktionen finden die Menschen dann an den Katastrophenschutz-Informationspunkten.

00:11:49: Stimmt!

00:11:49: Diese Informationspunkte haben sich ja die Stadtverordneten per Beschluss zusätzlich gewünscht.

00:11:54: was kann man sich denn darunter vorstellen?

00:11:56: Dort kann man gehen, um sich zur allgemeinen Lage zu informieren.

00:11:59: Natürlich nur dann wenn die Kommunikation auf allen anderen Kanälen eingestellt ist.

00:12:05: Das sind dann die gleichen Informationen wie im Katschutzturm.

00:12:07: Die Punkte wird es im gesamten Stadtgebiet verteilt geben.

00:12:11: Für die Infos muss ich also nicht zwingend so weit fahren Und eben an diesen Informationspunkten werden sich die Menschen ganz automatisch begegnen, sodass von dort aus ganz allein Treffpunkte für die Selbsthilfe bzw.

00:12:23: Nachbarschaftshilfe geschaffen werden.

00:12:26: Für Borgsdorfenstolpe haben sich die Abgeordneten gewünscht dass jeweils ein Punkt durch geeignete Personen besetzt ist.

00:12:32: Die Ratsuchenden sollen so nicht alleine auf Informationstafeln angewiesen sein sondern Ansprechpartner haben.

00:12:39: Ein Gespräch ist dadurch aus beruhigender und vor allem zweiseitig.

00:12:43: So können zum Beispiel Fragen gestellt werden, wenn nötig auch weitergegeben werden – und natürlich später beantwortet

00:12:49: werden.".

00:12:50: Sie sagten das die Katastrophenschutzleuchttürme durch Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Ehrenamtlich-Engagierte besetzt werden.

00:12:56: Welche Aufgaben können die Freiwilligen denn in den Katschutzstürmen übernehmen?

00:13:00: Grundsätzlich können freiwillig Helfende alle Aufgaben übernehmen, die nicht ausschließlich staatlichen Kräften vorbehalten sind und bei denen eine Eingefährdung gering ist.

00:13:10: Hierbei handelt es sich sowohl um einfache Arbeiten wie zum Beispiel Bodengänge als auch um anspruchsvolle Arbeiten, wie Pflege- und Betreuungstätigkeiten oder um technische Hilfeleistungen.

00:13:21: Alle Personen können entsprechend ihrer Möglichkeiten helfen, jeder Besitz Fähigkeiten und Kenntnisse die in der Katastrophe wirklich wichtig sein können.

00:13:28: Und ihr einbringen kann.

00:13:30: Ich denke sehr viele werden bereit sein andere durch konkrete Tätigkeiten zu unterstützen.

00:13:36: das haben vergangenen Katastrophen ja gezeigt.

00:13:39: allerdings Und da brauchen wir uns nichts vormachen, könnte Nahrung und Wasser zum Problem werden.

00:13:44: In einer Situation in der die Versorgung der eigenen Familie vor allem der eigenen Kinder unklar oder bedroht ist, werden die Menschen ihre Güter nur mit ihren Liebsten teilen.

00:13:54: Man wird sich erst um andere kümmern wenn man selbst versorgt ist.

00:13:58: Deshalb ist die eigene Notfallvorsorge auch so wichtig.

00:14:02: Haben Sie denn konkrete Tipps zur eigenen Notfall-Vorsorge?

00:14:05: Ein wichtiges Stichwort ist hier ja die Bevorratung.

00:14:08: Als erstes mal empfehle ich am neunzehnten Neunten zum Krisen festzukommen, da kann man sich bestens informieren.

00:14:14: Dort gibt es auch die Hälfte vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe – ein blaues und ein Oranges.

00:14:21: Die liegen aber jetzt schon im Rathaus aus.

00:14:23: Die Broschüren geben erstmal einen Überblick.

00:14:26: Das blaue Heft informiert allgemein über Extremsituation und wie man damit möglichst sicher umgeht.

00:14:32: Das Orangeheft ist ähnlich aufgebaut, aber schon etwas konkreter!

00:14:36: Da ist dann auch eine Checkliste für die persönliche Vorsorge drin.

00:14:40: Und diese Checkliste geht man an einfach Punkt für Punkt durch und passt sie auf die eigene private Situation an, die ist ja bei allen unterschiedlich.

00:14:48: Ja was macht's hin?

00:14:50: Die einen kommen mindestens eine Woche mit ihrem normalen Vorrat hin ohne dabei über Vorsorge nachgedacht zu haben – herr wie meine Schwiegermutter!

00:15:00: Andere weder Roma haben ständig einen leeren Kühlschrank.

00:15:04: Die Empfehlung aller Behörden ist eine Bevorordnung für zehn Tage.

00:15:07: Jeder einzelne entscheidet, wie er das umsetzt.

00:15:11: Dabei spielen natürlich mehrere Dinge eine Rolle Wie viel Platz in der Wohnung ist oder wie viele Personen versorgt werden müssen.

00:15:18: Ist man womöglich auf Medikamente angewiesen?

00:15:21: gibt es noch Angehörige, um die man sich kümmern müsste?

00:15:25: und letztendlich wieviel Geld ist man bereit auszugeben?

00:15:30: Man kann also den allgemeinen Vorrat aufstocken und diesen im Umlauf verbrauchen Oder man stellt sich ein paar Dosen ins Regal.

00:15:37: Oder beides!

00:15:39: Mein Tipp?

00:15:39: Schauen Sie ruhig mal im Internet nach, wie lange Lebensmittel zum Beispiel in Dosen wirklich haltbar sind.

00:15:45: Was – wie viel und in welcher Qualität muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden.

00:15:50: Wir hier können nur Denkanstöße geben und ins Gespräch miteinander kommen.

00:15:54: Vielen Dank Frau Piest.

00:15:57: Am neunzehnten September findet von zehn bis sechs Uhr auf dem Rathausplatz in Honnendorf die Veranstaltung Krisenfest statt.

00:16:04: Um Krisenvorsorge und Katastrophenschutz greifbar zu machen, informieren wichtige regionale Akteure zum Thema.

00:16:21: Beteiligte vom Landkreis und Fachkräfte der Bundeswehr, der Freiwilligen Feuerwehrenhohen Neundorf-Unbrückenwerder, der Wassernord sowie THW Gransee werden vor Ort sein und in interessanten Kurzverträgen informieren.

00:16:33: In diesem Rahmen soll es auch die Möglichkeit zum Austausch gegeben sein!

00:16:37: Ich möchte ganz kurz darauf eingehen, wer vor Ort sein wird und zu welchem Thema sprechen möchte.

00:16:43: Wir konnten gewinnen Katja Herrmann, Dezernentin für Service Mobilität und Sicherheit.

00:16:47: Sie wird berichten zur Zusammenarbeit des Landkreises Oberhafel mit den Kommunen im Katastrophenfall.

00:16:53: Genauso freuen wir uns auf Oberstleutnant Clemens Meyer und Oberst Leuthnern der Reserve Chris Stüber.

00:16:59: Die sind beide Offiziere der Bundeswehr und Referenten im operativen Führungskommando der Bundeswehre Die beiden berichten zu dem Thema Resilienz und Amtshilfe.

00:17:09: Dann freuen wir uns sehr, dass eine Stuhlsozialarbeiterin in Hohen Neuendorf sich bereit erklärt hat ein Plan-Spiel für Jugendliche auszuarbeiten.

00:17:17: da möchten mir besonders die jüngeren Gäste motivieren in Rollen zu schlüpfen und sich auszuprobieren wie sie seventy zwei Stunden ohne Strom also bei einem Blackout klarkommen können.

00:17:30: Daran anschließend wird sich Ariane Fescher, sie ist Geschäftsführerin der Wasser Nord und wird sprechen zu einem interessanten Vortrag unter dem Titel Wasser wertvoll lebenswichtig selbstverständlich bis es fehlt.

00:17:43: Warum Trinkwasser zu den wichtigsten Infrastrukturen unseres Alltags gehört?

00:17:48: Und in Abschluss macht die Stadtverwaltung Hohen-Neun Dorf selbst mit einer Vernetzungsmöglichkeit für ehrenamtliche Unterstützungskräfte für die Katastrophenschutzleuchtheime hier im Ort und Informationspunkte der Statuen Neuendorf.

00:18:04: Außerhalb der Vorträge, was erwartet denn Gäste beim Krisenfesten noch?

00:18:08: Auf dem Rathausplatz werden Infostände sein an denen sich die interessierten Gästen gerne informieren können zu den Themen Krisenvorsorge und wie die Kommune zusammen mit dem Landkreis arbeitet im Krisenfall.

00:18:22: Wir laden Sie also herzlich dazu ein, am neunzehnten September zwischen zehn und sechzehn Uhr vorbeizukommen und sich in entspannte Atmosphäre weiter zum Thema Krisenvorsorge zu informieren.

00:18:32: Die Vorträge mit anschließender Diskussion finden von elf bis

00:18:35: sechzen Uhr statt!

00:18:36: Das detaillierte Programm der Veranstaltung Krisenfest finden sie auf unserer Website.

00:18:41: Umbringen Sie gerne Ihre Familie, Freunde und Nachbarn mit – denn wenn wir alle gut auf einen Krisenfall vorbereitet sind können wir an solchen im Falle eines Falles gut meistern.

00:18:50: Vielen Dank Frau Schule.

00:18:54: Das war Stadtfrequenz, der hohen Neundorf

00:18:57: Podcast.

00:18:58: Fragen und Anregungen können Sie gerne per E-Mail an presseadhohen-neundorff.de.

00:19:02: schicken!

00:19:03: Wenn Sie keine Episode verpassen möchten, abonnieren Sie Stadtfrequent auf der Podcastplattform Ihrer Wahl.

00:19:09: Mehr Stattthemen finden Sie außerdem auf unserer Website, auf Facebook oder Instagram.

00:19:13: Vielen Dank fürs Zuhören

00:19:14: und bis zum nächsten Episode von Stadtfreq.

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